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Säugetiere der Welt


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    In der Ausstellung über die Säugetiere der Welt sind die Tiere nach den von ihnen bewohnten Gebieten geordnet. Die Aufstellung vermittelt eine Vorstellung vom Lebensraum der Tiere.

   Die äthiopische Region wird durch die Vertreter der afrikanischen Tierwelt charakterisiert. In der Ausstellung ist das höchste an Land lebende Tier der Welt – die Giraffe, das schnellste an Land lebende Tier der Welt – der Gepard, die kleinste Antilope – das Kirk-Dikdik und vieles mehr. zu besichtigen. Ein besonderes Exponat ist das einen Tag alte Flusspferdjunge.

    Die orientalische Region umfasst Asien. Hier ist die größte aller lebenden Raubkatzenarten – der Tiger zu finden. In dieser Region leben auch die größten Fledermäuse – die Flughunde, die sich von Früchten ernähren. Stolz des Museums ist das Stachelschwein, denn es ist sehr schwierig, diese Tiere auszustopfen.

    Die neotropische Region befindet sich im Mittel- und Südamerika. In dieser Region sind sehr viele Tierarten beheimatet, die es nirgendwo anders auf der Welt gibt – der Große Ameisenbär mit seiner auffälligen, langen Schnauze und der stark verlängerten, mit klebrigem Speichel bedeckten Zunge, das Gürteltier als einziges gepanzertes Säugetier und andere Tiere. Das Kleine Gürteltier, das nur selten in der freien Natur anzutreffen ist, befindet sich seit dem 19. Jahrhundert in der Sammlung des Naturkundemuseums Lettlands.

   In der australischen Region sind Ursäuger, Beutelsäuger und Plazentatiere zu finden. In der Ausstellung ist der Kurzschnabeligel, ein Säugetier, das Eier legt und die Jungtiere säugt, zu besichtigen. Von den charakteristischen Beutelsäugern von Australien sind in der Ausstellung Kängurus, Possums und der Kurzkopfgleitbeutler vertreten. Der Dingo ist das einzige in der Wildnis Australiens lebende Raubtier, dessen Vorfahren vor 3.000 Jahren zusammen mit dem Menschen auf diesen Kontinent kamen.

    Die holarktische Region umfasst Nordamerika, Europa und den nördlichen Teil Asiens. Da die Holarktis eine sehr große und vielfältige Region ist, können in der Ausstellung Berg-, Wüsten-, Steppen-, Wald- und Tundrabewohner besichtigt werden. Hier sind das Rentier und der Schneehase wie auch eine eigentümliche Bewohnerin der Steppe – die Saiga, die es schon seit der letzten Eiszeit gibt, und ein Bewohner der Taiga – der Moschushirsch zu sehen. Moschushirsche sind die einzige Hirschart, deren Männchen anders als Hirsche kein Geweih haben, doch ihre oberen Eckzähne sind zu großen Hauern verlängert.

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