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Das Meer/ Das Leben in den Meeren vom Norden bis in den Süden


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    Die Ausstellung ist entsprechend den Klimazonen eingerichtet.

  Ziemeļu korallis ( Lophohelia prolifera) Foto: K. MilaševičsDie Ausstellung beginnt mit den arktischen Meeren und den Bewohnern ihrer felsigen Küsten. Die Zahl der Tiere und der Tierarten in den arktischen Meeren ändert sich entsprechend der Jahreszeit. Hier sind die für diese Klimazone charakteristischen Säugetiere, Vögel und Wirbellosen zu besichtigen. Ein Teil der Sammlung ist die im Nordmeer vorkommende Steinkoralle.

    Die auf der nördlichen Hemisphäre befindliche gemäßigte Zone oder boreale Meeresfauna wird von Tieren vertreten, die die sandigen Küsten bewohnen. Die Küste von Deutschland, Dänemark und den Niederlanden wird von der Nordsee, deren Teil zwischen dem höchsten Punkt der Flut und dem niedrigsten Punkt der Ebbe als Wattenmeer bezeichnet wird, umspült. Bei Ebbe werden für 6 Stunden Teile des Meeresbodens freigelegt. Ein Teil der Tiere – Fische, Seesterne, Seeigel, Krebstiere – werden vom abfließenden Wasser mitgenommen, andere vergraben sich im Sand oder verstecken sich in Vertiefungen mit Wasserresten. An der Küste versammeln sich die Wattvögel, um verschiedene wirbellose Tiere zu fressen, die sonst nicht erreichbar sind.

Zobenvaļa skelets Foto: K. Milaševičs

    In der Ostsee an der Küste von Lettland sind 7 Arten von Meeresmuscheln beheimatet, von denen 3 Arten ausgestellt sind. Die chinesische Krabbe ist ein Fremdling in der Ostsee, der mit Schiffen eingereist ist. Entlang und über die Ostsee führt ein Weg der Zugvögel, weshalb hier während des Durchzugs viele Vogelarten anzutreffen, zum Beispiel: Eisenten, Schellenten, Haubentaucher, Seetaucher etc. An der Küste der Ostsee leben drei Robbenarten – Kegelrobben, Seehunde und Ringelrobben. Als ein Element der Fauna Lettlands ist auch ein Vertreter der Wale – der Schweinswal – zu besichtigen.

    In den tropischen Meeren befindet sich eines der biologisch vielfältigsten Ökosysteme – das Korallenriff, das, was die Artenvielfalt anbetrifft, mit den Regenwäldern verglichen werden kann. Die Korallenriffe sind ein Biotop für ca. 2.500 Korallenarten und ca. 4.000 verschiedene Fischarten, viele hunderte Krebstier-, Würmer- und Weichtierarten und andere Wirbellose. Die Riffe werden von Korallen aus der Gruppe der Steinkorallen gebildet. Alle Steinkorallenarten sind durch das Artenschutzübereinkommen (CITES) geschützt. In den Anhängen des CITES sind auch die Riesen-Flügelschnecke (Strombus gigas) und alle Riesenmuschel- oder Tridacna-Arten erfasst.

  Jūrasezis (Ctenocidaris nutrix) Foto: K. Milaševičs  Auf der südlichen Hemisphäre befindet sich die Antarktis. Ihren größten Teil bedeckt eine dicke Eisschicht. Im Sommer kommen Wale, Robben, Pinguine zur Küste der Antarktis. Die Meeresküsten gehören zum Brutgebiet des größten Seevogels – des Wanderalbatros. In der Ausstellung sind die scharfen, konusartigen Zähne des Zahnwals und die Hornplatten des Filterapparats (des Bartes) des Bartenwals zu besichtigen.

 

   

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